Trimmen (per Hand)

 

Handtrimming

 

Unter Trimmen versteht man das Auszupfen (mit Daumen und Zeigefinger) von altem abgestorbenen und locker gewordenen Deckhaar.

Als weitere Hilfsmittel können Gummifingerlinge, Trimmstein oder stumpfe Trimmmesser benutzt werden.

Durch das Handtrimming erzielt man schöne und natürliche Ergebnisse. Die kräftige Fellfarbe und die feste, schützende Haarkonsitenz bleibt somit erhalten.

Durch das regelmäßige Trimmen  (ideal sind Zeitabstände zwischen 8-12 Wochen) kann man bei vielen Hunden das sogenannte Rolling-Coat erzielen. Unter dem langen Deckhaar sitzt bei diesem Fell nicht nur die Unterwolle, sondern eine kurze Schicht neuer Deckhaare, die beim erneuten Trimmen zum Vorschein kommen.

Hinweis! Sollte ein Rauhaarfell geschoren werden, wird es seine ursprüngliche Farbe verlieren. Das Haar wird feiner nachwachsen und hat somit keine schützende Funktion mehr.

Ausnahmen: Bei Rauhaarigen, die von Natur aus ein zu weiches Haar besitzen (sog. Woolies)  sind so gut  wie nicht trimmbar. Hier kann man versuchen, durch das "Antrimmen" eine Verbesserung der Felltruktur zu erreichen. Ansonsten muss hier mir der Schere oder Maschine gearbeitet werden.

Auch der Gesundheitszustand und das Alter sollte berücksichtigt werden. Denn eine Trimmprozedur kann (je nach Größe des Hundes) bis zu 3 Stunden dauern.

Rassen:

  • Airedale Terrier, Irish Terrier
  • Border Terrier, Westhighland White Terrier,
  • Foxterrier, Welsh Terrier,
  • Schnauzer, Rauhaardackel, Parson Jack Russell u.a.